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Betriebliche Integration von GeflĂŒchteten

Betriebliche Integration von GeflĂŒchteten bei WIEGEL Feuerverzinken

Die Integration von GeflĂŒchteten stand am 15. MĂ€rz 2019 beim „4. Forum Willkommenskultur“ im Historischen Rathaus in NĂŒrnberg im Fokus. Dort stellten Benjamin Albrecht und Alexander Hofmann, WIEGEL-Verwaltungsrat, ein beispielhaftes Integrationsprojekt in einem Workshop vor. Der Student Benjamin Albrecht war ĂŒber 15 Monate in Teilzeitarbeit fĂŒr das Projekt eingestellt worden und ĂŒbernahm dabei die Projektkoordination.

Bereits seit 2017 engagiert sich WIEGEL Feuerverzinken mit immensem Einsatz und persönlichem Herzblut fĂŒr die Integration von GeflĂŒchteten. Über 50 Migranten mit Fluchthintergrund haben seitdem an 15 Standorten einen Arbeitsplatz erhalten und teilweise auch eine Ausbildung in einem Fachbereich begonnen.

Projektkoordinator Benjamin Albrecht berichtet auf dem Workshop von großen Anfangsschwierigkeiten, von zunehmend professioneller werdenden Arbeitsagenturen, von hilfreichen Helferkreisen, von einem unglaublich engagierten Team, von Werksleitern und Mitarbeitern bei Wiegel, die beispielsweise am Wochenende mit auf Wohnungssuche gehen oder neue Mitarbeiter persönlich betreuen und von der bewusst toleranten und fremdenfreundlichen Unternehmenskultur bei Wiegel.

Das bestĂ€tigt auch Bakary Baldeh, ein 43-jĂ€hrigen Gambianer, der seit Jahren bei Wiegel in Rheinau arbeitet und sehr gut Deutsch spricht, auf die Frage von Alexander Hofmann: „Nein, ich habe bisher keinerlei fremdenfeindliche Erfahrungen gemacht, hier in Rheinau gehen wir unter vielen NationalitĂ€ten sehr freundschaftlich und kollegial miteinander um. Das macht mir Spaß!

Benjamin Albrecht berichtet jedoch auch von hĂ€ufigen Auseinandersetzungen mit AuslĂ€nderbehörden: WidersprĂŒchliche, stark wechselnde und oft bewusst erschwerende Entscheidungen verlangen den Personen und dem Unternehmen Wiegel Enormes an FlexibilitĂ€t und Durchsetzungskraft ab. Dennoch: Gemeinsam wird das Projekt erfolgreich gestemmt! Dies schafft Motivation und oft sogar Begeisterung die ansteckend wirkt!

Aus Sicht von Alexander Hofmann, Verwaltungsrat WIEGEL Feuerverzinken, ist das Projekt sehr zufriedenstellend verlaufen, obwohl bedauerlicherweise nur 70 % der GeflĂŒchteten einen Duldungsstatus in Deutschland haben. „Wir haben engagierte und lernwillige Mitarbeiter gefunden, die sich wieder eine neue Lebensgrundlage aufbauen wollen. Besonders bemerkenswert ist, dass schon einige GeflĂŒchtete in einzelne unserer sechs verschiedenen betrieblichen Ausbildungsprogramme eingestiegen sind. Die GeflĂŒchteten haben Wiegel weitergebracht und bereichert und zusĂ€tzliche Impulse und Erfahrungen im respektvollen und wertschĂ€tzenden Miteinander gegeben!“

Ein ausfĂŒhrlicher Bericht ĂŒber das Integrations-Projekt findet sich in der Veröffentlichung des Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur fĂŒr Arbeit (s. Link). Ansprechpartner bei WIEGEL ist Frau Daniela Hardt, Leitung Personalentwicklung. E-Mail: daniela.hardt@wiegel.de

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