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Verzinken mit Zinklamellen

Aktiver, modularer Korrosionsschutz durch Beschichtung

Multifunktionale Eigenschaften durch individuelle Kombinierbarkeit der Schichten

Das Verzinken mit Zinklamellen ist eine weitere Möglichkeit des kathodischen Korrosionsschutzes. Diese Technologie wird z. B. in der Bauindustrie, dem Anlagenbau, der Elektrotechnik, an Windkraftanlagen und in der Automobilindustrie/dem Fahrzeugbau eingesetzt. Bei einer Temperatur von 250 bis 350 °C werden die als Dispersion angelieferten Zink- und auch Zink-Aluminiumflocken auf das Bauteil aufgebracht, getrocknet und eingebrannt. Hierbei werden Verfahren wie das Tauch/Schleudern, Sprühen oder Tauch/Ziehen angewendet. Die Schichtdicken der Korrosionsschutzschicht, die sich zum Schutz des Stahls „opfert“, beträgt zwischen 5 und 15 µm wobei bei besonderen Anforderungen dickere Schutzschichten möglich sind. Zur Erreichung von porendichten Schichten kann mehrfach beschichtet werden und es sind z. B. silikatische Versiegelungen möglich. Wie auch bei anderen Verzinkungsarten besteht hier nicht die Gefahr einer Unterwanderung, wie es bei Lacken vorkommt.

 

Eigenschaften

  • Gute Optik (Farbgebung)
  • dünne Schichtdicken
  • Sehr guter Korrosionsschutz
  • temperaturbeständig
  • gute Chemikalienbeständigkeit
  • umweltfreundlichkeit
  • recyclefähig
  • gute Reibungseigenschaften bei Gewinden
  • kein Warmlöseverhalten
  • keine Gefahr von Wasserstoffversprödung bei hochfesten Produkten
  • elektrische Leitfähigkeit
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Initiative ZINK