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Alles über Zink

Alles über Zink

ZINK – Werkstoff, Wertstoff, Recyclingrohstoff und Material für viele Anwendungen unseres täglichen Lebens und für Zukunftstechnologien. Was ZINK kann und was Sie von ZINK nicht erwarten sollten – hier finden Sie Antworten:

Klicken Sie auf einen Begriff und erfahren Sie mehr!

Kreislaufwirtschaft Ressourcen Vegan PFAS PAK Boden Gewässer Trinkwasser CO2-Bilanz Recycling Elektrosmog Spurenelement Düngemittel SVHC Zinkbedarf Verarbeitung Abschwemmungen Nutzungsdauer Mikroplastik Nanopartikel Krebserregend Energiespeicher Nachhaltigkeit Schwermetall Konfliktrohstoff Zink

Kreislaufwirtschaft

Viele Anwendungen von ZINK wie z. B. feuerverzinkter, galvanisch verzinkter oder durch thermisches Spritzverzinken geschützter Stahl und Bekleidungen von Fassaden, Dachdeckungen und Dachentwässerungen aus Titanzink werden im Kreislauf geführt. Wenn man es genau nimmt, wird auch Dünger auf Zinkbasis über die Nahrungskette im Kreis geführt.

https://www.zink.de/zink/materialkreislauf/recycling/

Ressourcen

ZINK ist nicht ressourcenkritisch – Die bekannten und unter sinnvollen Bedingungen (wirtschaftlich, politisch, umweltgerecht) abbaubaren Rohstoffreserven von geschätzt 63 Milliarden Tonnen, zu denen es für 250 Millionen Tonnen konkrete Abbaupläne gibt, decken den Bedarf der nächsten Jahrzehnte.

https://www.zink.de/zink/materialkreislauf/globale-rohstoffreserven-2/

Vegan

ZINK ist vegan – warum das? Für eine ausgewogene Ernährung ist ZINK unverzichtbar. Pflanzen enthalten unterschiedliche Mengen an ZINK, welches sie für das Wachstum benötigen und in Form von Nahrung weitergeben.
Gesund ernähren mit ZINK:

https://www.zink.de/zink/zink-und-gesundheit/gesund-ernaehren-mit-zink/

PFAS

PFAS, die Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien. PFAS sind industriell hergestellte Stoffe, die nicht in der Natur vorkommen. Die enthaltenen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen gehören zu den stärksten chemischen Bindungen in der organischen Chemie. Somit sind sie sehr reaktionsträge sowohl bei ihrer Verwendung als auch in der Umwelt. Mit PFAS gelangen wir durch Textilien, Verpackungen (auch für Nahrung), Farben und Beschichtungen als auch Löschmittel in Kontakt. Bei der Nutzung von ZINK als dauerhaften Korrosionsschutz oder als Dachdeckung und Fassadenbekleidung besteht keine Gefahr der PFAS-Freisetzung.

PAK

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, abgekürzt PAK, sind natürliche Bestandteile von Kohle und Erdöl. Bei der Destillation von Erdöl reichern sie sich im Bitumen (Erdpech) an. Mit Steinkohleteer behandelte Produkte, z.B. Asphalt, Teerfarben oder Bitumenbahnen enthalten PAK. Bedachungen aus ZINK sind frei von PAK.

Boden

Zinkerze sind natürlicher Bestandteil des Bodens mit regional unterschiedlichen Hintergrundkonzentrationen. Durch menschliches Handeln wird das Spurenelement ZINK z. B. durch den Einsatz von Dünger im Garten / Landwirtschaft oder durch die Versickerung von Niederschlag dem Boden zugeführt. Hier gilt es die Umweltqualitätsziele auf EU-Ebene oder gemäß Bundesbodenschutzverordnung einzuhalten.

https://www.zink.de/zink/umwelt/

Gewässer

Die Wirkung von ZINK in aquatischen Systemen wurde umfassend untersucht. Massives ZINK ist gemäß CLP- Verordnung nicht als Gefahrstoff eingestuft. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie und das Wasserhaushaltsgesetz klassifizieren ZINK nicht als wassergefährdend. Regenwasser von zinkgedeckten Dächern kann über den Boden zur Grundwasserregeneration versickert werden. Die natürlichen Abschwemmungen von ZINK sind sehr gering und liegen häufig weit unter den Umweltqualitätszielen für Oberflächengewässer. Zinkabschwemmungen werden zudem in den oberen 2-8 cm der Bodenpassage dauerhaft gebunden und sind somit nur sehr eingeschränkt bioverfügbar.

https://www.zink.de/zink/umwelt/

Trinkwasser

In unserem Trinkwasser ist ZINK enthalten – gut so! Die WHO empfiehlt einen Zinkgehalt von 3-5 mg/l damit Mensch und Tier ihren täglichen Zinkbedarf von 10 – 15 mg decken können.

https://www.zink.de/zink/zink-und-gesundheit/zink-lebensnotwendig-fuer-menschen-tiere-und-pflanzen/

CO2-Bilanz

Die Energiemenge, welche für die Erzeugung und Verarbeitung von ZINK erforderlich ist, ist im Vergleich zu anderen Metallen als eher gering einzuschätzen. Die Nutzung von Recyclingrohstoffen erfordert jeweils nur etwa 5 % der Energiemenge für die Primärzinkerzeugung. Aktuelle Bestrebungen zur Nutzung erneuerbarer Energien reduzieren den Umweltfußabdruck darüber hinaus weiter.

https://www.zink.de/zink/nachhaltigkeit/fakten-zur-nachhaltigkeit/

Recycling

Wird ZINK für Anwendungen verwendet bei denen die Produkte nach der Nutzungsphase rückgebaut und sortiert werden können, besteht 100 %ige Recyclingfähigkeit (Verzinkter Stahl, Zink in der Architektur, Zinkdruckguss, etc.). Bei Anwendungen in der Pharmazie, als Nahrungsergänzungsmittel und landwirtschaftliche Düngung erfolgt das Recycling auf dem biologischen Weg und aus Pflanzen wird erneut Dünger. ZINK wird gebraucht und nicht verbraucht.

https://www.zink.de/zink/materialkreislauf/recycling/

Elektrosmog

Die Abschirmung von Elektromagnetischer Strahlung kann z. B. in der Elektronik oder Medizintechnik (Röntgengeräte) sinnvoll sein. Auch reagieren Menschen und Tiere unterschiedlich auf diese Strahlung. ZINK ist für die Abschirmung elektromagnetischer Strahlung wirkungsvoll.

https://www.zink.de/stories/best-practice-beispiele-zink/zink-ueberzeugt-durch-sehr-gute-abschirmeigenschaften/

Spurenelement

ZINK ist neben Eisen und Kupfer ein wichtiges Spurenelement für den Organismus. Durch dieses Element werden viele Körperfunktionen wie Haarwachstum, Blutbildung, Immunsystem, Fruchtbarkeit, Hautbildung positiv beeinflusst.

https://www.zink.de/zink/zink-und-gesundheit/zinkmangel-zinkueberschuss/

Düngemittel

Die Ansprüche der einzelnen Pflanzenarten an die Spurenelementversorgung
sind unterschiedlich. Das hängt einerseits mit dem Entzug, andererseits aber auch mit dem Aneignungsvermögen für bestimmte Spurenelemente zusammen. Für Mais wird z. B. eine ZINK-Düngung von 5 bis zu 10 kg pro Hektar, je nach Bodenbeschaffenheit empfohlen.

https://www.zink.de/themen/chemie-und-pharmaindustrie-3/

SVHC

ZINK ist in REACH nicht als SVHC-Substanz (Substance of very high concern) eingestuft. Damit gibt es auch keine Zulassungspflicht für Zink. Auch Beschränkungen nach REACH gibt es für Zink nicht“

https://www.zink.de/zink/nachhaltigkeit/oekobilanzen-und-umweltproduktdeklarationen/

Zinkbedarf

Die Prognose für den Bedarf an Zink wird für die kommenden Jahrzehnte als stetig wachsend eingestuft. Für die bekannten Nutzungen wird aufgrund der nachhaltigen Eigenschaften eine Zunahme des Bedarfs prognostiziert. Durch neue, innovative Anwendungen im Bereich der Energiespeichersysteme wird sich der Bedarf weiter steigern. Die Bedarfssteigerung kann durch kreislaufgeführte Recyclingrohstoffe und die ausreichenden Primärressourcen gedeckt werden.

https://www.zink.de/zink/materialkreislauf/globale-rohstoffreserven-2/

Verarbeitung

ZINK kann auf vielfältige Weise verarbeitet werden – in geschmolzener, flüssiger Form für das Verzinken von Stahl, gekantet, profiliert, gebördelt und durch Löten und Schweißen in der Klempnertechnik und flüssig unter hohem Druck in Form gebracht durch Zinkdruckguss. Weitere mechanische Verarbeitungsmöglichkeiten bestehen durch Fräsen, Bohren, Schleifen, Sägen, Plattieren

Abschwemmungen

Bauprodukte weisen in Abhängigkeit von Anwendung und Exposition einen Abtrag an der Oberfläche auf. Bei Zink ist diese natürliche Abschwemmung abhängig von der Luftqualität. Seit der Reduzierung von Rauchgasen und dem damit verbundenen Ende des „sauren Regens“ vor etwa 15-20 Jahren ist die Korrosion von Zink um mehr als 90% zurückgegangen.

https://www.zink.de/themen/niederschlagswasser/

Nutzungsdauer

Die Nutzungsdauer von ZINK ist abhängig von der Anwendung. ZINK in Dünger wird relativ schnell von Pflanzen verbraucht. Als Zinkbedachung oder Korrosionsschutz von Stahl können hingegen technische Nutzungszeiten von mehr als 70 Jahren erreicht werden – mit echter Recyclingoption. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ergeben sich Vorteile aufgrund geringerer Austauschraten und Wartungsintervalle und ihrer Folgen und Belastungen z. B. bei Brückenbauwerken.

Mikroplastik

Anwendungen von ZINK in der Architektur und Konstruktion weisen in de Regel eine natürliche Oberfläche auf die an der Atmosphäre eine festhaftende, langlebige Patina aus Zinkkarbonat entwickelt. Abschwemmungen von Mikroplastik kommen somit nicht vor.

Nanopartikel

Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor enthalten neben chemischen UV-Filtern auch Zinkoxid-Nanopartikel. Es wird häufig nachgefragt, ob diese Zinkoxid-Nanopartikel aus Sonnencremes in tiefere Epidermisschichten eindringen. Ein australisches Forscherteam hat nachgewiesen: Im Gegensatz zu den chemischen Filtern können die unlöslichen Zinkoxidpartikel die Hautbarriere nicht überwinden und systemisch aufgenommen werden.

https://www.zink.de/themen/chemie-und-pharmaindustrie-3/

Krebserregend

Der Werkstoff ZINK in seinen Anwendungen als Korrosionsschutz, in der Architektur und Konstruktion, in der Energietechnik als Zinkdruckgussprodukt etc. und seine Emissionen sind nicht als krebserregend eingestuft. Die Gewichtsklasse Schwermetall ist hier kein geeignetes Bewertungskriterium.

Energiespeicher

Das Element ZINK wird bereits seit Jahrzehnten effizient für Batterien und Knopfzellen eingesetzt. Aktuell wird ZINK für große Energiespeichersystem als Alternative zu Lithium neu entdeckt. Institute befassen sich mit einer Vielzahl an Forschungsprojekten und erste Großanlagen befinden sich bereits in Betrieb – ressourcenschonend, nicht brennbar, recyclefähig.

https://www.zink.de/themen/chemie-und-pharmaindustrie-3/

Nachhaltigkeit

ZINK ist nachhaltig – in den meisten Anwendungen von ZINK werden Produkte nach der jeweiligen Nutzungsphase von bis zu über 80 Jahren einem Recycling und somit einer weiteren Nutzung zugeführt. Die Recyclingrate für den Wertstoff ZINK liegt momentan in Europa bei 57 % und global bei 35 % - Trend stark steigend.

https://www.zink.de/zink/materialkreislauf/recyclingrate/

Schwermetall

Aufgrund des spezifischen Gewichts von 7,2 kg/m³ wird ZINK zu den schweren Metallen gezählt. Diese Gewichtsdefinition ist ungeeignet um Aussagen zur Umweltverträglichkeit, technischen Nutzbarkeit oder Verarbeitbarkeit zu treffen – die Eigenschaft "Schwermetall" bedeutet daher nicht direkt ein Problem. Metalle haben unterschiedliche Eigenschaften und sind deshalb vielschichtig nutzbar.

https://www.zink.de/2019/02/02/hochgesetzte-grenzwerte-fuer-zink/

Konfliktrohstoff

Als „Konfliktrohstoffe“ werden derzeit die Metalle Zinn, Gold, Wolfram und Tantal gewertet, weil ihre Gewinnung im Kongo und seinen Nachbarländern zur Finanzierung von Bürgerkriegen beitragen kann. Zink ist kein Konfliktrohstoff.

Zink

Zink ist ein häufig vorkommendes, natürliches Element in der Erdkruste. Es zählt zu den lebenswichtigen Spurenelementen: Jeder Mensch benötigt täglich 10 bis 15 mg Zink pro Tag, um gesund zu bleiben. Durch eine ausgewogene Ernährung wird dieser Bedarf hierzulande gedeckt. Weltweit leiden jedoch fast zwei Drittel der Bevölkerung an Zinkmangel. In seiner metallischen Form ist Zink ein wertvoller Werkstoff, der beispielsweise in der Bauindustrie, der Architektur, der Automobilproduktion sowie im Maschinenbau und als Legierungselement für Messing eingesetzt wird. Zink ist in Form von Erzen in der Erdkruste mit einem durchschnittlichen Gehalt von 70 mg/kg enthalten.

https://www.zink.de/zink/werkstoff-und-ursprung-4/

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